Liebe Leserinnen und
Leser! Im Oktober jährt sich zum 20. Mal das vielleicht
wichtigste Ereignis der neueren deutschen Geschichte. Die Berliner Mauer "fiel"
in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November
1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz. Aus diesem Anlass laden wir Sie
ein, am 18. Oktober einem sicherlich spannenden und aufschlussreichen
Podiumsgespräch zwischen dem früheren Duisburger Kulturdezernenten
Dr. Dr. h.c. Schilling und dem ehemaligen Vize-Kulturminister der DDR, Klaus
Höppke beizuwohnen.
In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin,
dass unser Museum auch am Tag der Deutschen Einheit für Sie geöffnet
sein wird.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Dr. Susanne Sommer
Museumsdirektorin
 Konrad A. Schilling |
So 18. Oktober 2009, 16 Uhr
20 Jahre nach dem Mauerfall
Ein Gespräch von
Zeitzeugen über die Duisburger Akzente 1987 Dauer der
Veranstaltung: max. 90 Min.
Unter dem Motto "Einblicke" befassten sich
die Duisburger Akzente des Jahres 1987 mit der Kunst und Kultur der DDR. Rund
800 Künstlerinnen und Künstler sowie etliche Funktionäre aus der
DDR waren beim Festival vertreten - eine derart umfassende Darstellung hat es
im "westlichen Ausland" vorher und nachher nicht gegeben.
Kritiker
sahen in den Akzenten 1987 eine unangebrachte Aufwertung der DDR. Doch bei den
allesamt stark besuchten Veranstaltungen standen die menschliche Begegnung, das
aufeinander Zugehen und voneinander Lernen im Vordergrund - eine Leistung, die
erst nach der Wende zwei Jahre später richtig gewürdigt wurde.

 Klaus Höpcke |
20 Jahre nach dem Mauerfall treffen sich zwei
Zeitzeugen und Hauptakteure der Akzente 87 zum Gespräch: Der Journalist
Klaus Höpcke, von 1973 bis 1989 Vize-Kulturminister der DDR, und der
damalige Duisburger Kulturdezernent Dr. Dr. h.c. Konrad A. Schilling, in dessen
Ära sich die Akzente zu einem international bedeutenden und anerkannten
Kulturfestival entwickelten.
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2 x "Akazienhof" Rundgang
und Vortrag zur Duisburger Siedlungsgeschichte
Das
industrielle Duisburg ist geprägt durch seine vielen Siedlungen, die alle
ihren eigenen Charakter haben. Mit dem Akazienhof an der Düsseldorfer
Straße stellt uns Kurt Sons ein zur Bauzeit ungewöhnliches Projekt
vor. Sons ist in der Wohnanlage Akazienhof aufgewachsen und erforscht seit
Jahren die Geschichte und Baugeschichte der Siedlung. Der Mercator-Stammtisch
hat ihn für einen Rundgang durch die Wohnanlage und zu einem Vortrag im
Museum gewinnen können. Zu beiden kostenfreien Veranstaltungen sind Sie,
auch als Gast, herzlich eingeladen.

Rundgang durch die Wohnanlage
Akazienhof Dienstag, 29. September 2009, 17 Uhr Treffpunkt
Düsseldorfer Straße, direkt gegenüber dem Hotel Akazienhof
Ein Rundgang von gut einer Stunde durch die Wohnanlage der
Wohnungsgenossen- schaft Duisburg-Süd dient dazu, uns einen realen
Eindruck von einem sozial vorbildlichen Bauprojekt aus dem ersten Jahrzehnt des
20. Jahrhunderts zu ermöglichen - heute fahren wir ja bestenfalls mal
entlang der Düsseldorfer Straße an den Außenfassaden des
Akazienhofs vorbei. Dieser "Ortstermin" dient zugleich der Einstimmung auf den
Vortrag am folgenden Sonntag. Anschließend setzen wir uns in der
Böninger Mühle, einer urigen alten Hochfelder Gaststätte, noch
zum lockeren Gespräch zusammen.
Vortrag: Geschichte(n) rund
um den Akazienhof Impressionen aus den Jugendtagen einer Duisburger
Wohnanlage Sonntag, 4. Oktober 2009, 15 Uhr, Vortragsaal des Museums
In seinem Lichtbildervortrag erzählt Kurt Sons von der Planung,
dem Bau und der Entwicklung der Wohnanlage Akazienhof, die damals ein
Musterprojekt öffentlichen Wohnungsbaus war - und natürlich über
den Planer und Erbauer dieser Wohnanlage, Hermann Grothe. Der ehemalige
kaiserliche Postbeamte hat seit seinem Amtsantritt 1905 in Duisburg als
Siedlungsdirektor für den genossenschaftlichen Wohnungsbau gearbeitet. Er
hat in der Stadt bis 1940 zu bezahlbarer Miete für fast 4000 Familien
lebenswerten Wohnraum geschaffen und das Gesicht Duisburgs mit geprägt.
Die Stammtische der Duisburger Mercator-Gesellschaft sind offen
für alle Interessierten, eine Anmeldung ist im Allgemeinen nicht
erforderlich. Es werden Orte in Duisburg ausgesucht, die stadtgeschichtlich
Interessantes zu bieten haben. Anschließend in gemütlicher Runde der
Austausch von Dönekes und Neuigkeiten, deshalb werden meist Lokale
ausgewählt.
Fragen, Informationen: Werner Pöhling,
w.poehling@stadt-duisburg.de
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Marina-Markt auf dem
Corputius-Platz Familienführungen im Museum
Zum
letzten Marina-Markt des Jahres am 11. Oktober 2009 bietet Frank Switala
um 13 und 15 Uhr kurze Familienführungen zum Thema "Der Duisburger
Markt im Mittelalter" an.
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Münzen-Beratung in
der Sammlung Köhler-Osbahr Sonntag, 25. Oktober 2009
Haben Sie auch noch Omas "Schatzkästchen" mit alten Münzen in
der Kommode? Wenn ja, dann kommen Sie damit doch von 11.00 - 13.00 Uhr zur
Münzen-Beratung in das Stadtmuseum. Dort wird Ralf H. Althoff M.A. Ihre
"Fundstücke" und "Hausschätze" unter die Lupe nehmen und Ihnen mehr
über die "alten Taler" erzählen. Der Betreuer der Sammlung
Köhler-Osbahr: "Ich hoffe, Sie werden sich dabei auch die Ausstellung
anschauen und viele Fragen zur Köhler-Osbahr-Stiftung und Sammlung
stellen." Neben dem üblichen Museumseintritt entstehen Ihnen keine Kosten,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mailkontakt zu Herrn Althoff:
r.althoff@stadt-duisburg.de
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Sonntagsführung am 1.
November 2009: Von der Steinzeit bis zur Gegenwart
Um 16 Uhr lädt Frank Switala zum Rundgang durch die große
Stadtgeschichte-Ausstellung ein.
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