Johannes-Corputius-Platz 1 | 47051 Duisburg | E-Mail | Tel. 0203 / 283 2640



THEMENÜBERSICHT NOVEMBER

>> 20 Jahre nach dem Mauerfall
>> 2 x "Akazienhof"
>> Marina-Markt auf dem Corputius-Platz
>> Münzen-Beratung in der Sammlung Köhler-Osbahr
>> Von der Steinzeit bis zur Gegenwart




Liebe Leserinnen und Leser!

Im Oktober jährt sich zum 20. Mal das vielleicht wichtigste Ereignis der neueren deutschen Geschichte. Die Berliner Mauer "fiel" in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz. Aus diesem Anlass laden wir Sie ein, am 18. Oktober einem sicherlich spannenden und aufschlussreichen Podiumsgespräch zwischen dem früheren Duisburger Kulturdezernenten Dr. Dr. h.c. Schilling und dem ehemaligen Vize-Kulturminister der DDR, Klaus Höppke beizuwohnen.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass unser Museum auch am Tag der Deutschen Einheit für Sie geöffnet sein wird.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. Susanne Sommer
Museumsdirektorin




Konrad A. Schilling
So 18. Oktober 2009, 16 Uhr
20 Jahre nach dem Mauerfall


Ein Gespräch von Zeitzeugen
über die Duisburger Akzente 1987
Dauer der Veranstaltung: max. 90 Min.

Unter dem Motto "Einblicke" befassten sich die Duisburger Akzente des Jahres 1987 mit der Kunst und Kultur der DDR. Rund 800 Künstlerinnen und Künstler sowie etliche Funktionäre aus der DDR waren beim Festival vertreten - eine derart umfassende Darstellung hat es im "westlichen Ausland" vorher und nachher nicht gegeben.

Kritiker sahen in den Akzenten 1987 eine unangebrachte Aufwertung der DDR. Doch bei den allesamt stark besuchten Veranstaltungen standen die menschliche Begegnung, das aufeinander Zugehen und voneinander Lernen im Vordergrund - eine Leistung, die erst nach der Wende zwei Jahre später richtig gewürdigt wurde.




Klaus Höpcke

20 Jahre nach dem Mauerfall treffen sich zwei Zeitzeugen und Hauptakteure der Akzente 87 zum Gespräch: Der Journalist Klaus Höpcke, von 1973 bis 1989 Vize-Kulturminister der DDR, und der damalige Duisburger Kulturdezernent Dr. Dr. h.c. Konrad A. Schilling, in dessen Ära sich die Akzente zu einem international bedeutenden und anerkannten Kulturfestival entwickelten.






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2 x "Akazienhof"
Rundgang und Vortrag zur Duisburger Siedlungsgeschichte

Das industrielle Duisburg ist geprägt durch seine vielen Siedlungen, die alle ihren eigenen Charakter haben. Mit dem Akazienhof an der Düsseldorfer Straße stellt uns Kurt Sons ein zur Bauzeit ungewöhnliches Projekt vor. Sons ist in der Wohnanlage Akazienhof aufgewachsen und erforscht seit Jahren die Geschichte und Baugeschichte der Siedlung. Der Mercator-Stammtisch hat ihn für einen Rundgang durch die Wohnanlage und zu einem Vortrag im Museum gewinnen können. Zu beiden kostenfreien Veranstaltungen sind Sie, auch als Gast, herzlich eingeladen.



Rundgang durch die Wohnanlage Akazienhof
Dienstag, 29. September 2009, 17 Uhr
Treffpunkt Düsseldorfer Straße, direkt gegenüber dem Hotel Akazienhof

Ein Rundgang von gut einer Stunde durch die Wohnanlage der Wohnungsgenossen- schaft Duisburg-Süd dient dazu, uns einen realen Eindruck von einem sozial vorbildlichen Bauprojekt aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zu ermöglichen - heute fahren wir ja bestenfalls mal entlang der Düsseldorfer Straße an den Außenfassaden des Akazienhofs vorbei. Dieser "Ortstermin" dient zugleich der Einstimmung auf den Vortrag am folgenden Sonntag. Anschließend setzen wir uns in der Böninger Mühle, einer urigen alten Hochfelder Gaststätte, noch zum lockeren Gespräch zusammen.

Vortrag: Geschichte(n) rund um den Akazienhof
Impressionen aus den Jugendtagen einer Duisburger Wohnanlage
Sonntag, 4. Oktober 2009, 15 Uhr, Vortragsaal des Museums

In seinem Lichtbildervortrag erzählt Kurt Sons von der Planung, dem Bau und der Entwicklung der Wohnanlage Akazienhof, die damals ein Musterprojekt öffentlichen Wohnungsbaus war - und natürlich über den Planer und Erbauer dieser Wohnanlage, Hermann Grothe. Der ehemalige kaiserliche Postbeamte hat seit seinem Amtsantritt 1905 in Duisburg als Siedlungsdirektor für den genossenschaftlichen Wohnungsbau gearbeitet. Er hat in der Stadt bis 1940 zu bezahlbarer Miete für fast 4000 Familien lebenswerten Wohnraum geschaffen und das Gesicht Duisburgs mit geprägt.

Die Stammtische der Duisburger Mercator-Gesellschaft sind offen für alle Interessierten, eine Anmeldung ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Es werden Orte in Duisburg ausgesucht, die stadtgeschichtlich Interessantes zu bieten haben. Anschließend in gemütlicher Runde der Austausch von Dönekes und Neuigkeiten, deshalb werden meist Lokale ausgewählt.

Fragen, Informationen: Werner Pöhling, w.poehling@stadt-duisburg.de

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Marina-Markt auf dem Corputius-Platz
Familienführungen im Museum


Zum letzten Marina-Markt des Jahres am 11. Oktober 2009 bietet Frank Switala um 13 und 15 Uhr kurze Familienführungen zum Thema "Der Duisburger Markt im Mittelalter" an.





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Münzen-Beratung
in der Sammlung Köhler-Osbahr
Sonntag, 25. Oktober 2009


Haben Sie auch noch Omas "Schatzkästchen" mit alten Münzen in der Kommode? Wenn ja, dann kommen Sie damit doch von 11.00 - 13.00 Uhr zur Münzen-Beratung in das Stadtmuseum. Dort wird Ralf H. Althoff M.A. Ihre "Fundstücke" und "Hausschätze" unter die Lupe nehmen und Ihnen mehr über die "alten Taler" erzählen. Der Betreuer der Sammlung Köhler-Osbahr: "Ich hoffe, Sie werden sich dabei auch die Ausstellung anschauen und viele Fragen zur Köhler-Osbahr-Stiftung und Sammlung stellen." Neben dem üblichen Museumseintritt entstehen Ihnen keine Kosten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mailkontakt zu Herrn Althoff: r.althoff@stadt-duisburg.de


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Sonntagsführung am 1. November 2009:
Von der Steinzeit bis zur Gegenwart

Um 16 Uhr lädt Frank Switala zum Rundgang durch die große Stadtgeschichte-Ausstellung ein.


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www.stadtmuseum-duisburg.de
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