Zur Ausstellung

Die Sonderausstellung wird mindestens bis zum
30. August 2009
zu sehen sein.

"GRIECHEN, GELD und GÖTTERWELT"

ist ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Sammlung Köhler-Osbahr und dem Historischen Institut, Abteilung Alte Geschichte, der Universität Duisburg Essen. Seit dem Jahr 2000 konnten wir nun schon die sechste gemeinsame Lehrveranstaltung durchführen sowie 2007/2008 einen wissenschaftlich bedeutenden Katalog erarbeiten. Im Rahmen der Übung im Wintersemester 2008/2009 ist diese Ausstellung von den teilnehmenden Studierenden erarbeitet worden.

Vorausgegangen war ein Erwerb zweier Spezialsammlungen durch die Stiftung. Damit gelangten 106 Münzen aus der Prägestätte Anemurion, einer antiken Stadt in Kilikien, in die Sammlung Köhler-Osbahr. Damit befindet sich der weltweit größte Bestand zu dieser Prägestätte in Duisburg.

Die baulichen Überreste des antiken Anemurion liegen heute in der Nähe der modernen Stadt Anamur, am Kap Anamur, der südlichsten Spitze der Türkei. Im 2. und 3. Jahrhundert n.Chr. erlebte Anemurion aufgrund der Lage an römischen Handels- und Heerstraßen als Hafenstadt eine späte Blütephase.

Die Ausstellung verdeutlicht anhand des Münzenmaterials und einiger Vergleichsstücke sowohl die politische Abhängigkeit der griechischen Städte in der östlichen Hälfte des Imperium Romanum von Rom als auch deren Selbstverständnis, das sich in den Münzbildern ausdrückt.

Der Katalog ist im Fachhandel oder im Museum erhältlich



Der „Anemurion“-
Katalog in der Sammlung Köhler-Osbahr
 
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