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Abschied von Mercator – ab dem 30. Juni und nur auf kurze Zeit

Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg beherbergt in seiner Schatzkammer eine wertvolle Sammlung von Werken des großen Kartographen und Universalgelehrten Gerhard Mercator (1512-1594), der über 40 Jahre in Duisburg lebte. Er schuf den ersten Atlas der Welt, entwickelte die Mercator-Projektion – die Grundlage der exakten Navigation bis heute –, und arbeitete in seiner Werkstatt in der Oberstraße auch als Kupferstecher, Globen- und Instrumentenbauer.

Die fünf Jahrhunderte alten Zeugnisse von Mercators Schaffen brauchen spezielle und gleichbleibende Klimaverhältnisse, um auch in den kommenden Zeiten so gut erhalten überdauern zu können.

Aus diesem Grund wird die fast 30 Jahre alte und inzwischen unzuverlässige Klimaanlage des Museums durch eine moderne Anlage ersetzt. Die Globen, Landkarten, Atlanten und Weltbeschreibungen Mercators und seiner Nachkommen werden deshalb vorübergehend nicht zu besichtigen sein.

Am Abend des 30. Juni, zur Nacht der Industriekultur, gibt es die vorerst letzte Möglichkeit, die Mercator-Schatzkammer zu besuchen.

Nach dem Ende der Bauzeit von etwa fünf Monaten, kehren die Duisburger Mercator-Schätze wieder an ihre angestammten Plätze zurück.

Die übrigen Ausstellungen des Museums bleiben wie bisher geöffnet, die Mercator-Matinéen finden wie angekündigt statt.